Der Posteingang der meisten Ihrer Empfänger sieht vermutlich eher langweilig und eintönig aus. Peppen Sie dies doch etwas auf und nutzen Sie Symbole als Eyecatcher – so ist Ihnen die Aufmerksamkeit Ihrer Abonnenten gewiss. Durch den Einsatz der kleinen bunten Bildchen im Betreff wecken Sie die Neugier Ihrer Leser und steigern so die Öffnungsrate Ihrer Newsletter. Außerdem lassen sich durch Symbole Emotionen besser transportieren und Bilder sagen ja bekanntlich sowieso mehr als Worte. 😉

Da immer noch recht wenige die Symbole im E-Mail Marketing nutzen, haben Sie hier gute Chancen, aufzufallen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, was Sie beim Einsatz von Emojis im Newsletter Betreff beachten sollten und geben Ihnen außerdem einige hilfreiche Tipps an die Hand.

Symbole als optischer Aufputz für Ihre Betreffzeile

Im Web finden sich zahlreiche Seiten mit Informationen und Listen zu den kleinen bunten Bildchen. Ein gutes Beispiel für eine solche Website ist Emojipedia. Dort sehen Sie nicht nur auf einen Blick die unterschiedlichen Kategorien der Emojis, sondern auch die beliebtesten Symbole. Zudem wird Ihnen angezeigt, wie die Emojis von den verschiedenen Systemen angezeigt werden. Von dort aus können Sie außerdem das jeweilige Symbol gleich kopieren und an der entsprechenden Stelle in Ihrer Betreffzeile einsetzen.

Emojis können übrigens durch den UTF-8 Zeichencode „übersetzt“ werden, wodurch die eigentlich einfarbigen Unicode-Symbole zu bunten Piktogrammen werden. Doch in den verschiedenen Clients werden die verschiedenen Emojis auch unterschiedlich angezeigt. Wenn ein Programm das Zeichen nicht übersetzen kann, wird es oft als einfaches Quadrat oder Fragezeichen dargestellt. Aus diesem Grund sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass Ihr Betreff auch ohne das Emoji Sinn ergibt und die eigentliche Aussage transportiert.

Grundsätzlich gilt es, Emojis nicht zu aggressiv einzusetzen. Nutzen Sie nicht in jeder Aussendung die bunten Bildchen und setzen Sie sie in einzelnen Betreffzeilen auch eher sparsam ein. Denken Sie immer daran, dass der Betreff darüber entscheidet, ob ein Empfänger Ihre E-Mail öffnet oder nicht und dass Ihnen hierfür ohnehin nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen zur Verfügung steht.

Bei dem Einsatz von Symbolen in der Betreffzeile, beachten Sie …

… die Clients Ihrer Empfänger

Wie bereits erwähnt können nicht alle Systeme die Symbole richtig darstellen, von manchen werden sie sogar überhaupt nicht angezeigt. Achten Sie deshalb darauf, mit welchen E-Mail Clients Ihre Abonnenten Ihre Newsletter öffnen – das Empfänger Dashboard in mailworx zeigt Ihnen hierfür die häufigsten Clients Ihrer Leser. Testen Sie dann, ob die relevanten Clients die Emojis anzeigen können.

Um auf Nummer sicher zu gehen, senden Sie sich Ihren Emoji Newsletter als Testmail zu und testen Sie ihn in verschiedenen Clients.

Achtung: Ältere Outlook Versionen sind besonders bekannt dafür, Symbole wie Emojis nicht anzuzeigen. Wenn viele Ihrer Abonnenten also vorwiegend mit älteren Outlook Versionen Ihre Mails öffnen, sollten Sie den Einsatz von Emojis in der Betreffzeile noch einmal überdenken.

Gleiches gilt auch für Emojis in den Inhalten von Newslettern. Hier zum Vergleich einige Beispiele.

Unser Emoji-Newsletter in der Vorschauansicht in mailworx…

… in Outlook …

…und in Apple Mail…

… Ihre Branche und Zielgruppe sowie das Thema des Newsletters

Bevor Sie sich auf die Suche nach dem geeigneten Emoji für Ihren Betreff machen, sollten Sie sich fragen, ob so ein Zeichen überhaupt zu Ihnen passt. In welcher Branche sind Sie tätig? Wenn Sie es eher mit seriösen und vertraulichen Angelegenheiten zu tun haben, sollten Sie auf den Einsatz von Bildchen in Ihren Newslettern eher verzichten. Wobei das Beispiel eines mailworx Kunden zeigt, dass auch die Abonnenten von Versicherungen lustige Beiträge zur Auflockerung sehr schätzen.

Haben Sie dabei auch Ihre Zielgruppe im Hinterkopf. Werden Ihre Newsletter vorwiegend von älteren Personen gelesen, empfiehlt es sich, die Betreffzeilen neutral zu halten und Emojis wegzulassen. Auch wenn Sie Ihre Newsletter vorwiegend im B2B-Sektor versenden, sollten Sie sich genau überlegen, ob, und wenn, welche Symbole Sie einsetzen wollen.

Daneben spielt das jeweilige Thema des Newsletters eine Rolle in Ihrer Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Emojis. Behandeln Sie in Ihrer aktuellen Aussendung ein ernstes Thema, sollten Sie dies auch im Betreff deutlich machen und auf den Einsatz von lustigen Bildern verzichten. Denken Sie immer daran, dass Sie dennoch seriös wahrgenommen werden wollen und setzen Sie die Emoticons entsprechend ein.

… die Bedeutung des jeweiligen Emojis

Wie Sie sicher auch aus Ihrem privaten Umfeld wissen, werden die verschiedenen Emojis oft ganz unterschiedlich aufgefasst. Während der eine das Zwinker-Smiley hemmungslos einsetzt, ohne sich dabei allzu viele Gedanken zu machen, fasst der andere Empfänger die Nachrichten eher ironisch auf und nimmt diese nicht allzu ernst. Damit Ihnen so etwas nicht auch im Geschäftlichen passiert, sollten Sie stets recherchieren, welche Bedeutung die einzelnen Emoticons haben. Auf der Seite von Emojipedia finden Sie ausführliche Erklärungen zu den jeweiligen Bildchen.

Bedenken Sie zudem, dass Emojis in den unterschiedlichen Kulturkreisen auch unterschiedliche Bedeutungen haben können. Verwenden Sie also nicht blind dieselben Emojis, wenn Sie Ihre Newsletter in verschiedenen Sprachen anbieten, sondern informieren Sie sich über die Bedeutung des Symbols in der jeweiligen Kultur.

Kleine Symbole – vielfältiger Einsatz

Neben der Betreffzeile können Sie die Emojis auch im Newsletter selbst einsetzen. Im Folgenden haben wir einige Beispiele für Sie zusammengefasst:

  • Vorschauzeile – erweitern Sie Ihren Betreff mit Bildchen
  • Überschriften – machen Sie diese zum perfekten Eyecatcher
  • Fließtext – lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser auf bestimmte Textstellen
  • Aufzählungen – setzen Sie statt langweiliger Zeichen auf bunte Symbole
  • Calls-to-Action – verleiten Sie zum Klicken mit auffälligen Buttons

Doch auch hier gilt: Achten Sie auf die Restriktionen der einzelnen Clients und beziehen Sie dies in die Gestaltung Ihrer Newsletter mit ein. Es bringt nichts, wenn Sie sich die Mühe machen, Ihre Kampagnen mit den passenden Symbolen zu schmücken, wenn diese beim Empfänger nur als kleine Kästchen oder Fragezeichen zu sehen sind.

Nutzen Sie die Vorschaufunktion, um zu sehen, ob die Symbole angezeigt werden können. Um ganz sicher gehen zu können, senden Sie sich selber ein Testmail zu und vergewissern Sie sich, dass die Symbole optimal dargestellt werden. Setzen Sie außerdem A/B Split Tests ein, um den Erfolg Ihrer Emoji Kampagnen zu messen: Versenden Sie an einen Teil der Zielgruppe die Version mit den Emojis, an den anderen Teil den „normalen“ Newsletter ohne Symbole. So können Sie ganz einfach feststellen, ob die Emoticons bei Ihren Empfängern so gut ankommen wie gedacht. Auch die Öffnungsrate kann darüber Aufschluss geben und zeigt Ihnen, welche Variante der Kampagne besser performt.

Die kleinen Bildchen helfen Ihnen sicher, im Postfach Ihrer Empfänger aufzufallen. Doch beachten Sie stets, welche Absichten Sie im E-Mail Marketing verfolgen und wie Sie wahrgenommen werden wollen. Haben Sie bei all dem auch stets Ihre Abonnenten im Blick, steht einem erfolgreichen Einsatz von Emojis in Ihren Newsletter Betreffzeilen nichts mehr im Wege.

Welttag des Emojis

Der 17. Juli ist der Welt-Emoji-Tag und zwar aus einem einfachen Grund: Auf dem Kalender-Emoji des iPhone ist dieser Tag abgebildet. Seit 2014 gilt dieser Tag als Welttag des Emoji, nachdem ihn der selbsternannte Emoji-Historiker Jeremy Burge ins Leben gerufen hat. Dieser ist übrigens auch der Gründer von Emojipedia. Nutzen Sie also diesen besonderen Tag, um direkt Ihre Betreffzeilen oder Newsletter Texte aufzupeppen.

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