Im E-Mail Marketing liegt die höchste Priorität auf der Optimierung der Inhalte anhand den Interessen der Zielgruppe. Selbstverständlich spielt dies auch eine sehr große Rolle. Oft vergessen wir dabei auf einen wichtigen Bereich, der dieses Vorhaben noch besser unterstützt: Die Ausrichtung der Newsletter auf die jeweiligen Endgeräte, auf denen die Kampagnen geöffnet werden.

Beschäftigen Sie sich doch einmal genau mit Ihrer E-Mail Statistik – wie viel Prozent Ihrer Zielgruppe öffnen Ihre Aussendungen auf einem mobilen Endgerät? Genau diese Information dient als optimale Basis für eine wichtige Entscheidung bei der Erstellung Ihrer Newsletter Vorlage. Je nachdem wie Ihre Zielgruppe tickt, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich für einen Mobile First oder Desktop First Ansatz zu entscheiden. Vielleicht haben Sie ja bereits einmal davon gehört – doch was bedeutet das eigentlich?

Mobile First
Entscheiden Sie sich für einen Mobile First Ansatz bei der Entwicklung Ihrer individuellen Newsletter Vorlage, so passen wir die entsprechenden Elemente perfekt für die Verwendung auf mobilen Endgeräten an. Selbstverständlich vergessen wir dabei nicht auf die Desktop Variante – diese ist aber in diesem Fall zweitrangig.

Desktop First
Desktop First ist die klassische Art und Weise, wie Newsletter Vorlagen erstellt werden. Hier beginnt man mit dem Design für den großen Bildschirm, wo man auch viel Platz zur Verfügung hat. Für die Mobiloptimierung wird dieses dann auf einen kleinen, schmalen Bildschirm heruntergebrochen.

Unterschiede nicht nur im Design

Unsere mailworx Service Crew hat die wichtigsten Optimierungspotenziale im Bereich Design & Layout auf Lager und informiert Sie sehr gerne in einem unverbindlichen Beratungsgespräch darüber. Das macht natürlich nicht alles aus. Auch Sie sind gefragt: Der Newsletter sollte nicht nur perfekt dargestellt werden, sondern auch die Inhalte müssen sich an die entsprechenden Gegebenheiten des Endgerätes anpassen. Wir haben die wichtigsten Tipps & Tricks bei der Erstellung von Mobile First Newslettern für Sie zusammengefasst.

#1: Nutzen Sie den wenigen Platz, um zu überzeugen
Betreff sowie die Vorschauzeile spielen zwar auch bei der Desktop Variante eine enorm wichtige Rolle, doch auf mobilen Endgeräten wird diesen Elementen noch mehr Bedeutung zugesprochen. Auf den meisten E-Mail Programmen von Smartphones wird keine Vorschau Ihrer Kampagne dargestellt – Sie haben also genau die paar Wörter in Ihrem Betreff und Ihrer Vorschauzeile zur Verfügung, um zu überzeugen. Öffnet der entsprechende Leser Ihre Kampagne, müssen Sie im nächsten Schritt mit einer kurzen und knackigen Einleitung überzeugen. Verschwenden Sie nicht zu viel Platz mit aussagelosen Sätzen oder großen Bildern sowie Logos.

#2: Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche
Der Trend im Bereich Newsletter geht sowieso in Richtung „weniger ist mehr“. Nutzen Sie also die Umstellung auf den Mobile First Ansatz als optimalen Grund, endlich auf diesen Trend aufzuspringen. Konzentrieren Sie sich bei den Inhalten Ihrer Aussendungen auf das Wesentliche und setzen Sie dabei auf weniger, aber aussagekräftigere Themen. Haben Sie viele Punkte zu kommunizieren und können Sie auf keinen dieser verzichten? Dann probieren Sie es doch einfach mal damit, Ihre Versandfrequenz zu optimieren und die einzelnen Themen auf unterschiedliche Aussendungen beziehungsweise Zielgruppen aufzuteilen.

#3: Kurze Texte inklusive Möglichkeit für weitere Informationen
In den ersten zwei Tipps haben Sie ja schon gesehen, dass Sie bei Newsletter für mobile Endgeräte einfach mit weniger Platz auskommen müssen. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihre Chance nutzen, um auf dem entsprechenden Platzangebot zu überzeugen. So zieht sich dies auch im Bereich der Textlänge durch. Arbeiten Sie mit kurzen Absätzen, die die Neugier auf das jeweilige Thema anregen sollen. Platz für weitere Informationen haben Sie ja auf einer entsprechenden Landingpage Ihrer Website, die Sie verlinken können.

#4: Call-To-Actions erhöhen Klickrate
Call-To-Actions sollen den jeweiligen Leser einladen, eine bestimmte Aktion durchzuführen – zum Beispiel die Weiterleitung auf eine Landingpage, an der Sie noch mehr Informationen zum entsprechenden Thema anbieten. Die Gestaltung von Call-To-Actions muss auch auf die Gegebenheiten der Smartphone-Nutzung angepasst werden. Großflächigere Buttons machen es dem Empfänger nicht nur leichter, diesen mit ihren Fingern zu betätigen, sondern fallen auch mehr auf – das erhöht im besten Fall Ihre Klickrate.

#5: Eyecatcher im Scroll-Verlauf
Egal ob es sich um E-Mails, Webseiten oder Apps handelt – wir wissen alle, dass unser Scroll-Verhalten zwischen einem mobilen Endgerät oder der klassischen Desktop Nutzung unterscheidet. Oft scrollen wir schneller und nehmen dabei weniger war. Dieses Wissen können wir bei der Erstellung von mobiloptimierten Newslettern aber ganz leicht für uns nutzen. Verwenden Sie Eyecatcher in Form von Buttons, Bildern oder ganz einfach durch den Einsatz von unterschiedlichen Farben. So lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser auf das Wesentliche.

1/3 der Öffnungen auf mobilen Endgeräten

Warum die Überlegung zwischen Mobile First beziehungsweise Desktop First so wichtig ist, bestätigen die aktuellen Ergebnisse aus unserer mailworx Studie zu den wichtigsten E-Mail Marketing Kennzahlen sowie Clients. Im Durchschnitt passieren ein Drittel der Öffnungen bereits auf mobilen Endgeräten. Im Vergleich zu 2015 hat sich diese Nutzung um 10 Prozent erhöht – Tendenz weiterhin steigend. Besonders im B2C Bereich darf man diesen Trend auf keinen Fall vernachlässigen. In manchen Monaten überholt die mobile Nutzung bereits jene auf Desktop-Geräten.

Das tolle an unserer Studie ist, dass wir die entsprechende Auswertung für alle unterschiedlichen Branchen gemacht haben. Holen Sie sich jetzt unsere Ergebnisse und vergleichen Sie Benchmarks mit Ihren Werten in der E-Mail Statistik. Sie wollen noch mehr über die Vorteile beziehungsweise Unterschiede erfahren? Dann fragen Sie jetzt an und unsere mailworx Service Crew wird sich direkt bei Ihnen melden.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren