Hören Sie doch einmal selbst tief in sich hinein: Über welche E-Mails in Ihrem Posteingang freuen Sie sich grundsätzlich immer? Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie sich darüber so sehr freuen?

Mit großer Wahrscheinlichkeit haben diese Mails einfach nur einen wahnsinnig spannenden Betreff, der Sie dazu bewegt, den Newsletter zu öffnen. Vielleicht wissen Sie aber auch bereits, dass Ihnen diese E-Mails immer einen brauchbaren und relevanten Content liefern. Oder hat es Sie einfach nur total begeistert, dass Sie bei Ihrem persönlichen Namen angesprochen wurden?

In diesem Blogbeitrag erhalten Sie 10 Tipps, wie auch Sie Ihren Newsletter so gestalten können, dass Ihre Empfänger diesen, ohne zu zögern, einfach öffnen müssen.

#1: Personalisieren Sie Ihren Newsletter

Ein geschäftlicher E-Mail Benutzer kann an guten Tagen über 70 Mails erhalten. Damit Sie hier mit Ihrem Newsletter überhaupt noch herausstechen können, ist einer der ersten Schritte die Personalisierung. Ganz besonders viel Aufmerksamkeit erregt diese bereits in der Betreffzeile. Aber auch persönliche Anreden und Aufforderungen können oft einen Erfolg erzielen. Um noch einen Schritt weiter zu gehen, können Sie Ihre Empfänger auch nach Geschlecht, Alter, Interessen und Region, soweit die Daten vorhanden sind, segmentieren. Mehr Tipps und Tricks zur Personalisierung im E-Mail Marketing können Sie unserem Blogbeitrag entnehmen.

#2: Setzen Sie aussagekräftige Bilder ein

Bilder ermöglichen es den Lesern, sich besser in Situationen zu versetzen und machen es dadurch leichter, Emotionen zu übertragen sowie Conversions zu fördern. Um die volle Wirkung von Bildern zu gewähren, gilt es, folgende Aspekte zu beachten:

  • Bauen Sie, wenn möglich, Bilder bereits in den ersten fünf Zentimetern des Sichtfeldes Ihres Newsletters ein. Leser scannen den Beginn einer Mail drei Sekunden lang, bevor sie sich dazu entscheiden, weiterzulesen oder nicht
  • Verwenden Sie nicht nur große Bilder, denn mehr als die Hälfte der Empfänger lesen ihre Mails bereits auf einem mobilen Endgerät
  • Komprimieren Sie Ihre Bilder, um lange Ladezeiten zu vermeiden

#3: Optimieren Sie Ihre Betreffzeile

In der Kürze liegt die Würze: Sie haben bloß 80 Zeichen zur Verfügung, um den Empfänger von Ihrem Newsletter zu überzeugen. Noch schwieriger wird das Ganze, wenn man die mobilen Öffner beachtet, denn der Betreff wird bei mobilen Endgeräten nicht vollständig angezeigt. Daher ist es sinnvoll, die Betreffzeile auf ca. 35-40 Zeichen zu komprimieren. Versuchen Sie, Ihre Betreffzeile kurz und knapp zu halten und sie so interessant zu gestalten, dass die Leser ohne zu zögern öffnen. Verwenden Sie beispielsweise emotionale Auslöser, fügen Sie Fragen oder Versprechen ein und testen Sie diese so lange, bis Sie Ihr gewünschtes Ergebnis haben. Natürlich können auch „normale“ Betreffzeilen gut funktionieren, dies hängt jedoch voll und ganz von Ihrer Zielgruppe ab.

#4: Verfassen Sie eine spannende Einleitung

Wie bereits erwähnt, entscheiden sich Empfänger in den ersten drei Sekunden dazu, weiterzulesen oder nicht. Deshalb ist es auch besonders wichtig, eine spannende und mitreißende Einleitung zu gestalten, um den Empfängern jegliche Zweifel zu nehmen und ihnen die Entscheidung zu erleichtern. Versuchen Sie, den Leser zum Denken anzuregen oder verraten Sie beispielsweise gleich zu Beginn einen Geheimtipp, um die ersten drei Sekunden zu überbrücken.

#5: Gestalten Sie ein hilfreiches und schönes Design

Verpacken Sie Ihren Newsletter in ein schönes Design, das den wertvollen Inhalt perfekt umrandet beziehungsweise hinterlegt. Dabei muss unbedingt die Corporate Identity berücksichtigt werden, um den Wiedererkennungswert zu gewähren. Mithilfe des Designs muss den Lesern in Kürze vermittelt werden, von welchem Unternehmen der Newsletter versendet wurde und aus welchen Inhalten dieser besteht. Bis jetzt haben sich die gleichen Formate innerhalb des Newsletters, wie beispielsweise gleiche Überschriftenformate, Trennung von Bild und Text, einheitliche Verlinkungen, etc., sehr gut bewährt. Zu guter Letzt möchten wir Sie noch an das Mobile First Konzept erinnern, das Sie aufgrund der immer weiter ansteigenden Zahl an mobilen Öffnungen nicht vergessen sollten!

#6: Spielen Sie mit Zahlen

Kaum zu glauben, aber tatsächlich wahr: Vor allem in Newslettern funktionieren Zahlen sehr gut. Sie geben den Lesern eine klare Struktur und Orientierung vor. Besonders in Überschriften und im Betreff haben sich Zahlen sehr gut bewährt, da sich ein Leser sofort ein Bild davon machen kann, wie lange der Newsletter in etwa sein wird, den er lesen möchte. Seien Sie aber vorsichtig mit Versprechen, die Sie bereits im Betreff oder in der Überschrift machen. Diese sollten im Laufe des Newsletters erfüllt werden (Beispiel: Es sind nur 8 Tipps im Inhalt, obwohl in der Überschrift 10 Tipps angekündigt wurden).

#7: Bieten Sie Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme

Gestalten Sie in Ihrem Newsletter auffällige Calls-to-Action, damit der Leser auch genug Möglichkeiten bekommt, Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Nutzen Sie die CTAs ebenfalls, um Ihre Leser eindeutig zu einer Handlung aufzufordern. Dies funktioniert z.B. mit Phrasen wie: „Testen Sie jetzt gratis“, „Holen Sie sich jetzt zusätzliches Wissen in Ihrem Whitepaper“ oder „Jetzt Rabattcode einlösen“.

#8: Vergessen Sie den Footer nicht

Da der Footer sich erst am Ende des Newsletters befindet, wird ihm oft nicht genug Aufmerksamkeit bei Inhalt und Gestaltung geschenkt. Doch der Footer ist gerade wegen seiner Position ein wirklich essentielles Element, welches den Lesern den Abschluss des Newsletters signalisiert und ihnen nochmals die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bietet. Informationen wie diverse Firmenangaben, Impressum, Datenschutzbestimmungen und Quellenangaben sollten, beziehungsweise müssen, unbedingt im Footer vertreten sein. Ein weiteres gesetzliches Muss: Schaffen Sie im Footer Platz für einen „Newsletter abbestellen“-Button.

#9: Versenden Sie zum richtigen Zeitpunkt

Der Versandzeitpunkt ist grundsätzlich abhängig von Ihrer Zielgruppe: Versenden Sie Ihren Newsletter an Kunden im B2B Bereich, ist die übliche Bürozeit der beste Zeitraum zum Versand. Gehen Sie aber trotzdem mit Bedacht an die Sache ran: Montags sind die Postfächer mit großer Wahrscheinlichkeit voll mit neuen Mails, freitags wird sich oft nicht mehr die Mühe gemacht, lange E-Mails zu lesen. Im B2C Bereich spielt sich der richtige Versandzeitpunkt eher gegen Abend und am Wochenende ab. Genauere Daten zum perfekten Versandzeitpunkt können Sie unserer kostenlosen Studie entnehmen.

#10: Kreieren Sie den passenden Inhalt

Der wohl banalste Tipp zum Schluss: Gestalten Sie den passenden Inhalt für Ihre Zielgruppe. Wenn Sie nun alle Tipps berücksichtigt haben und Ihr Newsletter beeindruckende Öffnungsraten aufweist, dann gilt es, Ihre Öffner auch mit dem entsprechenden Inhalt zu überzeugen und zu binden. Achten Sie hierbei auf folgende Aspekte:

  • Fügen Sie Ihrem Newsletter mit kleinen Witzen oder leichtem Sarkasmus einen Hauch an Persönlichkeit hinzu
  • Verwenden Sie Emojis zur Auflockerung, sofern es zur Zielgruppe und zu Ihrem Unternehmen passt
  • Verfassen Sie kurze, einfache und prägnante Texte
  • Vermeiden Sie inhaltslose Phrasen und umständliche Sätze
  • Vergessen Sie nicht, immer wieder den Mehrwert Ihres Unternehmens zu betonen
  • Arbeiten Sie mit sinnvollen Formatierungen (Fett, Kursiv), um bestimmte und wichtige Inhalte hervorzuheben
  • Versuchen Sie, Inhalte auch grafisch darzustellen, um den Newsletter aufzulockern
  • Verzichten Sie auf ganze Wörter in Großbuchstaben und auf eine häufige Verwendung von Sonderzeichen, da dies von den Providern häufig als Spam eingestuft wird

Noch mehr Tipps zum Thema Inhalte im Newsletter finden Sie in unserem Beitrag.

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