So macht’s mailworx: Regelmäßiger Newsletter

Wir haben Lust ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern und uns dazu die Marketing Leitung von mailworx an den Tisch geholt. Melanie Wimmer steht uns Rede und Antwort bei wichtigen E-Mail Marketing Fragen. In unserem exklusiven Interview erzählt sie über die Abläufe bei mailworx und hat vielleicht auch den einen oder anderen Tipp für Sie parat.

Da es tatsächlich so viel zu erzählen gibt, haben wir das Interview in zwei Themen aufgesplitet. Heute sprechen wir über den klassischen Newsletter und beim nächsten Mal dreht sich alles um automatisierte Kampagnen. Der Mix aus beidem macht die E-Mail Marketing Kommunikation bei mailworx perfekt.

Welchen Stellenwert hat der Newsletter von mailworx?

Der Newsletter als Marketing Kanal hat einen sehr hohen Stellenwert bei uns – nicht nur weil wir Anbieter einer E-Mail Marketing Software sind. Wir verfolgen damit selbstverständlich auch unsere eigenen strategischen Ziele. Mit den regelmäßigen Newslettern versorgen wir zum Beispiel unsere User mit den neuesten Informationen zu unseren Funktionen. Außerdem ist es uns sehr wichtig, dass wir uns sowohl bei den Interessenten, als auch bei den Bestandskunden als Experten in unserem Bereich platzieren. Der Know-How-Transfer sollte nicht nur bei den regelmäßigen Telefonaten unseres Support-Teams gegeben sein, sondern vor allem auch im Newsletter.

Genau aus diesem Grund haben wir uns entschieden, dass wir einmal im Monat mit spannenden Themen an unsere Abonnenten herantreten möchten. Für diese Frequenz haben wir uns einerseits aus Ressourcen- sowie Zeitgründen entschieden, dennoch wollen wir uns aber auch Platz für Sondernewsletter schaffen. Sondernewsletter in unserem Fall sind kurze Aussendungen zu einem gewissen Thema. Vor allem wenn wir neue Features präsentieren, wollen wir unsere User mit spannenden Praxisbeispielen und gezielten Informationen versorgen.

Wie kommt mailworx zu neuen Newsletter Abonnenten?

Wir machen mit einem breitem Mix an Möglichkeiten zur Generierung von Newsletter Abonnenten eine sehr gute Erfahrung. Die Anmeldung zu den mailworx E-News ist sehr prominent auf der Website sowie auf diversen Offline-Werbematerial platziert. Zusätzlich bewerben wir diese auch auf unseren Social Media Kanälen und durch Google Ads Kampagnen. Besonders gezielte Facebook Werbeanzeigen bringen uns viele qualitativ hochwertige Empfänger. Dabei arbeiten wir aktuell sehr viel mit den Facebook Lead Ads, wozu wir ja vor kurzem auch eine Schnittstelle zu mailworx herausgebracht haben – der Weg in die Abonnentendatenbank läuft also automatisiert ab.

Wie läuft die Themenplanung bei mailworx ab?

Ich persönlich bin ein Fan von längerfristigen Planungen mit strategischen Hintergrund. Kann das auch jedem nur weiterempfehlen, damit man einfach noch mehr für das Produkt oder die Marke des Unternehmen herausholen kann. Bei uns ist der Newsletter ein zentrales Element und die Inhalte der Aussendungen wirken sich auch auf viele andere Bereiche, wie zum Beispiel die Website, den Blog oder auch Social Media aus. Einmal pro Halbjahr plane ich also welche Inhalte wir kommunizieren möchte und teile diese auf die jeweiligen Monate auf. Selbstverständlich halte ich mir dabei auch Platz für kurzfristige Anpassungen, aktuelle Themen sowie Release Informationen Platz frei.

Diese Überlegungen sind Basis meiner Redaktionsplanung – diese mache ich noch ganz klassisch in Form einer Excel-Tabelle. Anfang jedes Monats konkretisiere ich dann meine Ideen und definiere die tatsächlichen Inhalte sowie die dazugehörigen Maßnahmen. Welcher Blogbeitrag muss geschrieben werden? Gibt es eine spannende Referenzstory die präsentiert werden kann? Gibt es ein neues Feature zu dem ein Whitepaper geschrieben werden muss?

Arbeitet mailworx mit einer Segmentierung der unterschiedlichen Zielgruppe?

Im Großen und Ganzen arbeiten wir mit zwei unterschiedlichen Zielgruppen. Einerseits haben wir die mailworx Benutzer, die bereits aktiv mit unserem System arbeiten und auf der anderen Seite stehen die Interessenten, welche noch nicht mit mailworx arbeiten. Wir versuchen beim regelmäßigen Newsletter mit vielen Themen den Großteil der Interessen beider Zielgruppen zu decken. Daher arbeiten wir viel mit allgemeinen Tipps und Tricks zum Thema E-Mail Marketing und weniger mit klassischen Nutzungsbeschreibungen oder Werbeslogans.

Klar, dass das nicht immer geht. Oft haben wir spezielle Informationen, die nur für User interessant sind oder unterscheiden die Ansprache der unterschiedlichen Zielgruppen. Dabei arbeiten wir hauptsächlich mit dynamischen Abonnentengruppen sowie Abschnitten, die nur den entsprechenden Empfängern gezeigt werden.

Setzt mailworx auf regelmäßige Analysen der Ergebnisse?

Beim Thema Analyse setzen wir sowohl auf regelmäßige Auswertungen, als auch auf einen halbjährlichen Detail-Blick auf die Ergebnisse. Zirka zwei Wochen nach der Aussendung des Newsletters verschaffe ich mir im mailworx Statistik Tool einen Überblick über die Ergebnisse des Mailings. Die wichtigsten Informationen sammle ich in einer Excel Datei und vergleiche diese auch mit den Ergebnissen der letzten Monate. So kann ich flexibel auf Änderungen sowie die Interessen der Nutzer eingehen. Besonders wichtig, neben den klassischen KPIs sind mir dabei auch die Klicks auf die Links, da ich dabei ein Gespür für die Interessen unserer Leser bekomme.

Die halbjährliche Auswertung geht dann mehr ins Detail und soll mir einen Verlauf der Ergebnisse aufzeigen. Außerdem konzentriere ich mich dabei auch auf spezielle Themen wie zum Beispiel den Versandzeitpunkt oder den Betreff. Die Ergebnisse im Bereich Inhalt fließen direkt in die langfristige sowie strategische Inhaltsplanung mit ein.

Was möchtest du uns zum Schluss noch mit auf den Weg geben?

Ich würde auf E-Mail Marketing auch in einer Marketing Abteilung in einem anderen Unternehmen nicht verzichten. Welcher andere Kommunikationskanal kann schon von sich behaupten, die Einwilligung der Empfänger zu haben und hat zeitgleich die gezielte Möglichkeit auf Aktivitäten des Abonnenten zu reagieren.

Das wichtig dabei ist, dass man wegkommt von der gleichen Botschaft an alle Abonnenten zum Zeitpunkt wo der Newsletter fertig wurde. Dabei spielen meiner Meinung nach unter anderem automatisierte Kampagnen sowie Schnittstellen zu anderen Systemen eine wichtige Rolle. Doch dazu gibt es im zweiten Teil mehr.

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