Call-to-Action: Schaffen Sie mit links mehr Klicks

Die Klickrate ist im E-Mail Marketing eine der wichtigsten Messgrößen für den Erfolg. Doch was soll man machen, wenn der Erfolg ausbleibt und die Klickraten hinter den Erwartungen zurückbleiben?

Nicht verzweifeln. Es gibt viele Gründe dafür, warum eine E-Mail Kampagne wenige Klicks generiert, aber genauso viele Möglichkeiten, um das zu ändern. Einige Ideen dazu möchten wir Ihnen heute liefern.

Worauf richtet sich die Aufmerksamkeit der Leser?

Der erste Schritt, um der Ursache für die mangelnde Klickbereitschaft der Abonnenten auf den Grund zu gehen, ist die Analyse. Wir schauen uns in regelmäßigen Abständen unsere Kampagnen mit dem mailworx Statistik Tool an, um festzustellen, warum einige Kampagnen erfolgreicher waren als andere.

Kampagnen-Ansicht mit Clickscore
Weil wir dabei ein möglichst ganzheitliches Bild betrachten möchten, vergleichen wir nicht nur die „nackten“ Statistik-Werte der Kampagnen, sondern auch die E-Mail-Ansichten mit der Klickverteilung. Die visuelle Darstellung erleichtert es uns, die Themen schnell zu identifizieren, die unsere Abonnenten interessieren. Außerdem lassen sich dadurch auch andere Erkenntnisse erlangen.

emailansicht

clickscore

Die meisten Klicks auf Buttons

So hat sich herausgestellt, dass die knallroten Buttons ihre Wirkung nicht verfehlen. Obwohl wir die Zielseite in vielen Fällen auch im Bild und Fließtext verlinken, werden die Buttons mit Abstand am häufigsten geklickt. Interessant ist auch, dass Textlinks besser wahrgenommen werden, als verlinkte Bilder.

Tipp: Wer nicht jede Kampagne des letzten Jahres durchgehen möchte, kann sich auch mit einem kleinen Trick helfen. Die Renner-Auswertung filtert automatisch die erfolgreichsten E-Mail Kampagnen des gewählten Zeitraumes bezogen auf Öffnungs-, Klick- oder Leserate heraus. Über einen Button kommt man direkt zur jeweiligen E-Mail Vorschau.

Wie sehen Links aus, die zum Klicken animieren?

Ganz unterschiedlich. Nur weil Buttons in unserem Fall gut funktionieren, heißt das nicht, dass das der einzige Weg zu vielen Klicks ist. „Kosmetische“ Optimierungen können helfen, es spielen aber noch viele andere Faktoren eine Rolle, wie die Platzierung des Links und dessen Umfeld, die Anzahl der Links im Newsletter, die Formulierung des Call-to-Actions oder, allen voran, die Relevanz der Inhalte.

Der beste Rat, den wir Ihnen geben können ist: Experimentieren Sie und sorgen Sie für Abwechslung.

Wer sagt, dass Button-Texte immer besonders kurz sein müssen?

Die Zurich Versicherung zeigt, dass auch mehrzeilige Buttons funktionieren. „Diese Änderungen gelten seit heuer beim Erbrecht“ – diese Zeile sagt einem genug, um darauf zu klicken, wenn das Thema für einen relevant ist. Viele Empfänger neigen dazu, Newsletter nur zu überfliegen. Die Formulierung dieser Buttons sorgt dafür, dass sie auf schnellstem Weg zu den gewünschten Informationen gelangen.

zurich_nl_beispiel_cta

Hinweis: Kontrollieren Sie bei langen Buttontexten auf jeden Fall die Darstellung auf mobilen Endgeräten.

Beziehen Sie Ihre Abonnenten ein
Erfolgreiche Call-to-Actions sind solche, die es schaffen dem Abonnenten den Nutzen zu vermitteln, der ihm nach dem Klick geboten wird. Wie etwa oben, eine kompakte Zusammenfassung aller Neuerungen im Erbrecht, die einem das Durchackern umfangreicher Unterlagen erspart.

Neben Aufforderungen zum Handeln, funktionieren aber auch Fragen sehr gut. Oft finden wir solche Kurzumfragen im Zusammenhang mit Gewinnspielen, doch es geht auch ohne. Bei der Umfrage unten wurde kein vergleichbarer Anreiz geboten und trotzdem war die Beteiligung beachtlich (Übrigens: Ein Großteil der Teilnehmer fand das Handeln mit Fonds kinderleicht).

zurich_nl_beispiel_umfrage

Zum Abschluss gibt es von uns noch…

Schnelle Tipps für wirksame Call-to-Actions

Aktivieren mit den richtigen Worten
Motivieren Sie mit aktiven Verben zur Handlung. Zum Beispiel: „Holen Sie sich jetzt“, „Melden Sie sich gleich an“, etc.

Mehr Klicks durch klare Botschaften
Konkret ist besser als vage. Vermeiden Sie allgemeine Texte wie „klicken Sie hier“, versuchen Sie möglichst spezifisch zu sein z.B. „Jetzt 20% sparen“.

• Dringlichkeit vermitteln
Geben Sie dem Empfänger das Gefühl, er habe Handlungsbedarf. Worte wie „jetzt“, „gleich“, „limitiert“, etc. zeigen ihre Wirkung, auch wenn es uns oft nicht bewusst ist.

• Weniger ist mehr
Gibt es einen Inhalt der Ihnen besonders wichtig ist? Lenken Sie die Aufmerksamkeit gezielt dorthin, in dem Sie den Call-to-Action auffälliger als andere Links im Newsletter gestalten.

Kommentar schreiben