mailworx Bouncemanagement

Beim Versand von Newsletter sind Rückläufer (Bounces) nahezu unvermeidlich. Bei guter hoher Datenqualität handelt es sich um wenige Prozent oder wenige Promille aber immerhin um ein paar.

Daher wird unser Support auch immer wieder unter Anderem mit der Frage konfrontiert:

“Wann wird ein Rückläufer registriert? Und wird die Zustellung erneut versucht, wenn dies beim ersten Mal nicht klappt?”

Hier ist die Antwort:

Prinzipiell gilt: Sobald ein Rückläufer registriert wurde, wurde das E-Mail nicht zugestellt und es wird auch nicht mehr erneut versucht. Ist ein Rückläufer aufgetreten so konnte die Nachricht nicht zugestellt werden.

Je nach Fehlermeldung versucht mailworx die Zustellung natürlich mehrfach in verschiedenen Zeitabständen. Wenn jedoch der Ziel-Server die Auskunft erteilt, dass das E-Mail nicht zustellbar ist, weil die Adresse nicht existiert, so macht ein erneuter Versuch auch keinen Sinn und der Rückläufer wird sofort registriert.

Im Falle von einer Fehlermeldung a la “die Mailbox ist im Moment nicht verfügbar bitte später versuchen” versucht mailworx die Zustellung natürlich später erneut und es wird kein Rückläufer registriert – dieses mal.

Eine weitere Frage: “Nach wie vielen Abonnenten wird der Rückläufer deaktiviert?”

Die Antwort: Je nachdem. Tritt ein Hardbounce bei großen Providern auf, welche vor Ausfall gesichert sind – Yahoo, Hotmail, GMX, Live, MSN, AOL, Gmail, so erfolgt eine sofortige Deaktivierung.

Bei anderen Providern ist dies nicht der Fall. Hier wird der Abonnent erst nach dem zweiten Hardbounce deaktiviert.

Die Kategorie Spambounce verhält sich ident zu Hardbounce.

Im Fall von Softbounce, welche per Definition weniger kritisch sind, erfolgt die Deaktivierung erst nach dem vierten Auftreten.

Die Anzahl, nach wie vielen Rückläufern deaktiviert werden soll, lässt sich nicht verändern. Vor allem bei Gesprächen mit Providern bzgl. Whitelisting ist dies ein wichtiges Fixum, wodurch die Werte vorgegeben werden.

Wann wird ein Hardbounce registriert – und wann ein Softbounce?

Dies ist abhängig von der Fehlermeldung, die das Newsletter-System auswertet. Die Fehlermeldung lässt im Allgemeinen Rückschlüsse auf die Ursache des Fehlers zu. Bei einer Fehlermeldung die beschreibt, dass die Mailbox, die Domain, der Benutzer etc. nicht existiert, so wird ein Hardbounce registriert.

Deutet die Fehlermeldung auf ein temporäres Problem hin – zum Beispiel Mailbox voll, so wird ein Softbounce registriert.

Um die optimale Auswertung der Rückläufer zu finden hat eworx eine Studie durchgeführt und mit Hilfe intelligenter, selbstlernender Algorithmen eine ideale Auswertung implementiert.

Wann wird ein Spambounce registriert?

Ein Spambounce wird immer dann gespeichert, wenn mailworx registriert, dass der Newsletter im Spamfilter ist. Das heißt beispielsweise auch dann, wenn der Empfänger selbst den Newsletter in die Inbox bekommt, aber dann beispielsweise bei Hotmail “Als Spam behandeln” klickt und der Newsletter somit als Spam kategorisiert wurde.

Will der Empfänger also keine Newsletter mehr von Ihnen erhalten und kategorisiert Ihren Newsletter als Spam, so wird der Empfänger künftig auch nicht mehr beschickt.

Beispiele für Hard- und Softbounce

Hardbounce:

diagnostic-code: smtp;550 5.1.1 xxx.xxxx@xxxx: recipient address rejected: user unknown in virtual mailbox table

diagnostic-code: smtp;550 recipient address rejected: user unknown

diagnostic-code: smtp;554 sorry, no mailbox here by that name.

diagnostic-code: smtp;550 #5.1.0 address rejected xxx.xxx@xxx

Softbounce:

the following reason was given: quota exceeded for xxx.xxx@xxx

unable to deliver message to the following recipients, because the message was forwarded more than the maximum allowed times. this could indicate a mail loop.

smtp error from remote mail server after rcpt to:xxx@xxx.xxx:
   host xxx.xxx.xxx [xxx.xxx.xxx.xxx]: 552 5.2.2 over quota

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