Blacklists

Die Begriffe Blacklist, Blocklist, DNSBL (DNS-based Blackhole List) oder auch RBL (Realtime Blackhole List) stehen für Datenbanken in denen IP-Adressen eingetragen sind die im Zusammenhang mit SPAM stehen. Ziel dieser Listen ist es, mit ihrer Hilfe das eigene System vor SPAM schützen zu können. Statt den IP-Adressen können auch die Domainnamen verzeichnet sein (RHSBL – Right Hand Sided Blacklist)

Der Ursprung von Blacklists liegt bei motivierten IT Spezialisten, welche freiwillig oder in Unternehmen Blacklists veröffentlichen um sich gegen SPAMMER wehren zu können. Unternehmen welche eine Blacklist veröffentlicht haben, brauchten diese daher zumeißt selbst um ihre eigenen Mailserver vor SPAM zu schützen. Diesen Service haben sie dann in einem zweiten Schritt der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Zu den bekanntesten Blacklists zählen Spamhaus2, Not Just Another Bogus List3 SORBS4, URIBL5 und SURBL6.

Um festzustellen ob es sich bei einer Blacklist auch um eine verlässliche bzw. seriöse Liste handelt, sollte man auf gewisse Kriterien achten. Ein wichtiges Kriterium ist das Vorhandensein einer Webseite mit genauen Informationen über die Blacklist, wie diese zustande kommt und wer daran arbeitet. Ebenfalls sehr wichtig ist, dass die Richtlinien der Betreiber (policy) vorhanden sind. Man erkennt seriöse Blacklistbetreiber auch an der Möglichkeit über ein Formular oder eine E-Mail- Adresse Kontakt aufzunehmen. Dies zeigt, dass die Betreiber keinen Kontakt scheuen und Einblick in die Liste erlauben.


Quellen:
Schwarz, Torsten: Leifaden eMail-Marketing und Newsletter-Gestaltung, Schwarz, 2005
www.blacklistmonitor.de: Blacklists und ihre Bedeutung In:Inxmail Whitepaper, Ausgabe 2007

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